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Die Gemeinde im Südosten der Insel ist mit 11,07 km2 die Zweitgrößte. Ungefähr 7000 Menschen leben hier. Die hügelige Landschaft mit Höhen bis zu 300 mt. ist ähnlich der von Serrara-Fontana und ist der Landwirtschaft gewidmet. Barano besteht aus zahlreichen kleinen Dörfern wie Piedimonte, Fiaiano, Molara, Schiappone, Vatoliere, Testaccio und Buonopane.
DER ORT : Das Hügelland bietet kühle Meeresbrisen und malerische Pfade durch die Natur, durch Wein- und Obstgärten. Aufmerksame Beobachter können die alten Krater entdecken, die heute fast unter der Vegetation verschwinden, wie den Vatoliere. 1301 brach im heutigen Ortsteil Fiaiano zum letzten Mal ein Vulkan aus, wobei die mittelalterliche Siedlung Geronda zerstört wurde. Die Lava floß bis nach Ischia Ponte. Doch zu Barano gehören auch der längste Strand der Insel, Maronti, und die Nitrodiquelle, die bereits von den Rönern genutzt wurde. SEHENSWERT, WEIL....: Sanfte Hügel, gezeichnet von Vulkanismus und Weinbau, im Gegensatz zu schroffen Schluchten. Der lange heiße Strand von Maronti und eine "wundertätige"Quelle, die schon die Römer anlockte. Eine Athmosphäre der Stille in einer Landschaft, wo fast jeder Pfad wert ist, erkundet zu werden, obwohl es kaum gute Straßenkarten und Wegweiser gibt. |
ZU BESICHTIGEN KIRCHE DES HL. SEBASTIANS: Diese Kirche aus dem 16. Jhdt. ist dem Schutzheiligen der Gemeinde geweiht und wurde im 17. Jhdt. als Kloster benutzt. Der Kirchturm wurde 1704 errichtet. Im Inneren Gemälde von Alfonso di Spigna und eine Statue des Hl. Sebastian aus dem 18. Jhdt.
KIRCHE DER MADONNA DELLE GRAZIE: . BDie Kirche aus dem Jahr 1748 erhielt im 20. Jhdt. eine moderne Fassade. Interessante Gemälde sind über dem Altar und unter der Decke zu sehen, aber auch die Statuen aus Holz sind sehenswert.
KIRCHE VON SAN GIUSEPPE : Die Kirche, besser als St. Anna bekannt, ist die Mutterkirche der Pfarre. Das Gebäude aus dem 19. Jhdt. hat ein Gemälde aus dem 18. Jhdt. von De Simone in seinem Inneren. |
KIRCHE DES HL. ROCCO : San Rocco ist der zweite Schutzpatron der Gemeinde. Seine Kirche, die aus dem 18. Jhdt. stammt, birgt ein Schönes Gemälde der Madonna mit dem Rosenkranz. QUELLE UND THERMEN VON NITRODI : Die alten-Römer entdeckten die heilende Wirkung dieser Quelle, und errichteten Villen in ihrer Nähe. Einheimische und Urlauber duschen hier und füllen Flaschen mit dem warmen Wasser, das besonders gut für Hautleiden ist.
KIRCHEVON JOHANNES DEM TAEUFER : Die Kirche aus dem Jahr 1537 ist wahrscheinlich die älteste Pfarrkirche Baranos und wurde über einer älteren Kapelle erbaut. Im Inneren stellt ein Gemälde im Stile Caravaggios den Hl Johann dar.
DIE N'DREZZATA: Dieser komplizierte, rhythmische Tanz hat sehr alte Ursprünge. 16 oder 18 Männer, mit langen Stäben "bewaffnet" und in traditionelle Kostüme gekleidet, tanzen unter dem Kommando eines Korporals, der den Takt angibt. Die N´Drezzata wird am 24. Juni zu Ehren des Schutzheiligen und am Oster-Montag am Dorfplatz von Buonopane vorgeführt. |
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