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Die Gemeinde im Norden der Insel bedeckt eine Oberfläche von 5,6 km2. Ungefähr 7.000 Menschen leben hier. Casamicciola ist berühmt für seine heißen Quellen und ausgezeichneten Thermalanstalten. Schon Giuseppe Garibaldi kam hier her, um seine Wunden zu behandeln, aber auch der Dichter Henrik Ibsen verbrachte einige Zeit in den Hügeln über der Stadt. Heute besitzt die Gemeinde den zweitwichtigsten Hafen der Insel, der eine wichtige Entlastung für Ischia darstellt, und einige wichtige Schulen.
DER ORT: Casamicciola vereint Meer und Hügel und bietet eine lange Küsten-Promenade. Auch der Kai, wo private Boote aus aller Welt ankern, lädt zum Spazieren ein. Über der Küste sorgen grüne Hügel, einige von ihnen vulkanischen Ursprungs, für einen beeindruckenden Anblick. Der hüsche Marina-Platz gegenüber vom Hafen ist lebhafter Treffpunkt der Einheimischen, die ihren Kaffee in der Bar am Platz trinken und dabei das Tagesgeschehen diskutieren. Die Orte in den Hügeln, Maio, Sentinella und Bagni, sind ruhiger. Einige der alten Gebäude, die beim Erdbeben 1883 beschädigt wurden, sind noch zu sehen, und schaffen eine melancholische Athmosphäre. SEHENSWERT, WEIL....…: Eine Gemeinde, die langsam entdeckt werden will. Von der zentralen Piazza Marina aus führen enge, geschlungene Wege hügelaufwärts in die kleineren Ort mit ihren alten Gebäuden bis in den ländlichen Teil Casamicciolas mit unglaublichen Ausblicken oder zum alten Krater Cretaio. Casamicciola bietet eine friedliche Athmosphäre und Kuranstalten für zahlreiche Leiden. |
ZU BESICHTIGEN
PIAZZA MARINA: Der hüsche Platz gegenüber des Hafens wurde erst vor kurzem für den Verkehr geschlossen. Er stellt das wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum des Ortes dar. An diesem Treffpunkt für Einheimische und Urlauber sind auch eine Statue von König Viktor Emanuel II, ein Gedenkmal für die Kriegsgefallenen und eine Wandplatte in Erinnerung an den Norweger Henrik Ibsen, der hier an seinem Peer Gynt schrieb, zu sehen. KIRCHE DER SANTA MARIA DELLA PIETA: Diese Kirche aus dem späten 19. Jhdt. beinhaltet zahlreiche interessante Kunstwerke, wie den Altar aus dem 17. Jhdt., darüber ein Gemälde von Vaccaro. Weitere Gemälde zeigen die Sieben Leiden Marias. In der Sakristei neben einigen Heiligen-Statuen eine Marien-Figur.
PIAZZA BAGNI: Dank der nahegelegenen Thermalquelle Gurgitello liegen an diesem ruhigen Platz in den Hügeln zahlreiche ausgezeichnete Kuranstalten. Im Hotel Manzi kann die Wanne besichtigt werden, in der Garibaldi einst behandelt wurde. In der Via Ombrasco befindet sich eine kleine Kapelle, die dem Hl. Franz von Assisi geweiht ist. |
GEOPHYSISCHES OBSERVATORIUM Die erste Geophysische Warte wurde im späten 19. Jhdt.von Pater Denza in einigen Räumen seiner Pfarrkirche in der Piazza Maio eingerichtet. Das heutige Observatorium wurde 1902 von Giulio Grablovitz eröffnet. Es sollte Vulkanismus, Meterologie, Hydrologie, Ozeanographie, Seismologie und Geodaesie erforschen. Obwohl die Arbeit des Institutes in einer vom Bradysismus und von vulkanischen Aktivitäten beherrschten Zone wichtig wäre, gab die Regierung wenige Hilfe. Erst 1940 trug der Staat zur Erneuerung der Einrichtung bei. Trotz der Bemühungen zahlreicher Komitees wird die Warte auch heute nicht voll genutzt, sondern dient vor allem als Archiv von Aufzeichnungen über das Klima der Insel.
Die Besichtigung des Observatoriums ist auf Verabredung möglich. Zu besichtigen sind u.a. Instrumente zum Messen von Erdstößen, wie ein von Grablovitz im 19. Jhdt. geschaffenes „Seismisches Becken“. |
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