Es ist einer der Badeorte des Cilento, der die meisten Auszeichnungen seitens der Legambiente dank der Sauberkeit des Wassers und vor allem der Aufmerksamkeit gegenüber den Touristen verdient hat, damit der Gast sich wie zu Hause fühlt. Die Ortschaft erstreckt sich bis ins Tyrrhenische Meer durch einen kleinen Landstreifen, an dessen Spitze sich die kleine Kirche der Madonna dell’Annunziata und drei Sarazenentürme befinden. Dieser Ortschaft ist es gelungen, ihre historische Eigenschaften eines Küstendorfes zu bewahren und ihre Wirtschaft hängt vor allem von der Fischerei ab. Acciaroli ist eine der am wenigsten kontaminierten Ortschaften der Zone.
Acciaroli ist die größte Hafenortschaft der Gemeinde von Pollica in der Provinz von Salerno. Die Kirche der Maria Annunziata des 12 Jahrhunderts wurde nachher umgebaut. Ferner gibt es noch in Acciaroli ein Franziskanerkloster des Jahres 1565 sowie ein normannischer Aufsichtsturm. Der Nobelpreisträger Ernest Hemingway weilte da 1952 während einigen Zeiträumen seiner italienischen Reisen. Dank der Wasserqualität hat die Ortschaft seit einigen Jahren die Auszeichnung der "5 vele" (5 Segel) der Legambiente sowie die „Bandiera Blu“ (Blaue Fahne) der Strände zusammen mit der anderen pollicasischen Ortschaft von Pioppi verdient. Dadurch wurde Acciaroli immer berühmter, wobei der Touristenfluss während des Sommers gewachsen ist. Die Ortschaft liegt ferner im Gebiet des Nationalparks von Cilento und Vallo di Diano inmitten der Mittelmeervegetation und bietet den Besuchern spezialisierte Restaurants mit der typischen cilentanischen Küche an. Acciaroli liegt weit von der Eisenbahn und von der Autobahn entfernt, verfügt aber über einen touristischen Hafen, wodurch es mit Salerno und anderen cilentanischen Küstenortschaften, u.a. während des Sommers durch das Schnellbootservice "Metrò del Mare", sowie mit Linienbussen mit Salerno und Neapel verbunden bleibt.
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