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Barano

Barano ist mit einer Oberflaeche von 11,07 qkm die zweitgroesste Gemeinde und liegt, wie Serrara Fontana, auf der Suedseite der Insel.  Auf einer Hoehe von bis zu 287 Metern leben hier 7.000 Einwohner in den verschiedenen Ortsteilen: Barano, Buonopane, Testaccio, Piedimonte, Fiaiano, Vatoliere, Molara, Schiappone, Chiummano und Cretaio. Mit dem Marontistrand besitzt die Gemeinde den laengsten Strand der Insel. Beruehmt sind auch die Quellen von Nitrodi und Olmitello.

LANDSCHAFT
Ortsmittelpunkt von Barano ist die Piazza San Rocco, benannt nach der gleichnamigen Kirche mit ihrer klassischen Fassade. Auf der Piazza befindet sich auch eine weitere Kirche in Barock-Stil, die den Namen des Schutzheiligen der Gemeinde traegt: San Sebastiano.

AMBIENTE
Barano hat durch seine Lage zwischen gruenen Huegeln den Vorzug, ein trockenes und mildes Klima zu haben. Der 502 Meter hohe Monte Trippodi ist reichlich umgeben von Weinbergen und Ostgaerten. Barano kann deshalb ohne Zweifel als Zentrum der Landwirtschaft, vor allem des Weinbaus, bezeichnet werden.

Zwischen Kultur, Kunst und Vergnuegen...

KIRCHE S. SEBASTIANO MARTIRE
War von 1610 bis 1653 ein Kloster der Augustinerinnen.

 

KIRCHE SAN ROCCO
San Rocco ist der zweite Schutzheilige der Gemeinde. Die Kirche stammt aus dem 17. Jhdt.

TESTACCIO
Sehenswert ist die Kirche der Madonna delle Grazie aus dem Jahre 1748. Ihre moderne Fassade hat sie durch die Renovierung im 20. Jhdt erhalten, nachdem die alte durch einen ploetzlichen Zusammenbruch zerstoert wurde. Von besonderem Interesse sind die Gemaelde ueber dem Altar und an der Decke und die Holzstatuen.

BUONOPANE: KIRCHE VON SAN GIOVANNI BATTISTA
Ist sicher die aelteste Pfarrei der Gemeinde (1537). Die jetzige Kirche wurde auf dem Platz einer aelteren Kapelle erbaut und in ihrem Innern kann man das Gemaelde von San Giovanni im Stil von Caravaggio bewundern.

QUELLE VON NITRODI
Fast obligatorisch ist der Besuch der Quelle mit ihrem heilenden Wasser, die schon den alten Roemern bekannt war.

DIE ’NDREZZATA
Ist ein antiker Tanz voll Rhythmus. Er wird als Tradition am 24. Juni und am Ostermontag ausgefuehrt; anschauen kann man ihn aber auch zu einigen anderen Anlaessen. (Fuer Informationen Tel. 081/905733 - 905470). Am Tanz sind 16 bis 18 Taenzer beteiligt, dazu kommen die Musiker. Die Gruppe wird von einem „Korporal“ gefuehrt, der Strophen und Takt diktiert.

FIAIANO: KIRCHE S. GIUSEPPE
Im letzten Jahrhundert gegruendet. Zu bewundern gibt es ein Gemaelde aus dem 18. Jhdt., das den heiligen Josef darstellt.

 

DIE TUFFSTEINHAEUSER
Der Urlauber, der nach Ischia kommt, um die Natuerschoenheiten zu geniessen oder Thermalkuren zu machen, ahnt vielleicht gar nicht, wie viele Besonderheiten die Insel bietet. Eine von diesen sind bestimmt die Tuffsteinhaeuser, ein seltenes Beispiel von bedeutungsvoller Architektur im Felsen, Zeugen einer umweltfreundlichen Nutzung der Natur. Einen Felsbrocken auszuhoelen um daraus eine Wohnung oder einen Stall zu gewinnen, bedeutet Lebenswille im Einklang mit der Natur.
Die Tuffsteinhaeuser kann man auf der ganzen Insel bestaunen, vor allem aber in den Zonen von Serrara nach Forio.
Die Aushoehlungen im mehr oder weniger harten Tuffstein von gruener oder anderer Farbe wurden als provisorischer Unterschlupf oder Weinkeller gebraucht. Aber auch heute noch sind einige von ihnen zum Teil dauernd bewohnt. Ihrer Natur gemaess haben sie die verschiedensten Formen, Farben und Groessen und legen Zeugnis fuer die Phantasie der Architekten ab.