
Zwischen der Landzunge Zaro im Norden, Punta Chiarito im Sueden, dem Meer im Westen und den Hängen des Monte Epomeos im Osten erstreckt sich Forio, mit 12,85 km2 die größte Gemeinde der Insel. Mit einer Einwohnerzahl von circa 12.000 Einwohnern nimmt sie fast die gesamte Westseite der Insel ein. Bekannt als die Stadt der Kirchen und der Türme, gilt Forio wegen seiner Lage als die sonnenreichste Zone Ischias.
DER ORT
Bunte Häusern, die sich schützend um den großen Wachturm am Hafen drängen, während die weiße Soccorso-Kirche über das Meer wacht; das ist der erste Eindruck beim Blick auf Forio. Südlich der Altstadt führt die lange Küstenstraße vorbei an merkwürdigen Stein-Formationen zum Citara-Strand mit den bekannten Poseidon-Gärten. Noch weiter südlich liegen, scheinbar unberührt von der modernen Welt, ländliche Gebiete wie Panza, wo einige der besten Weinkellereien zu Hause sind.
SEHENSWERT, WEIL....
Dieses sonnige Gebiet vereint einige der schönsten Strände der Insel mit kühlen Hügeln, lebhafte Zentren mit friedlichen Dörfern. Das Zentrum ist ein reizendes Beispiel der Mittelmeer-Architektur, mit engen Gässchen, Gebäuden vom 16. bis 19. Jahrhundert mit verborgenen Innenhöfen voller Blumen, zahlreichen Kirchen und Türmen.
Zwischen Kultur, Kunst und Vergnuegen...
KIRCHE SANTA MARIA DELLA NEVE
Dieses einzigartige Beispiel mediterraner Architektur ist besser als die Soccorso-Kirche bekannt. Ursprünglich aus dem 14. Jhdt. und im 18. Jhdt. erneuert, ist sie die Kirche der Seeleute. Im Inneren hölzerne Modell-Schiffe als Votivgaben, sowie ein großes, sehr altes Holzkreuz. Vom Platz um die Kirche herum kann manchmal der legendäre „Grüne Strahl“ bei Sonnenuntergang gesehen werden.
KIRCHE VON SAN CARLO BORROMEO – Monterone
Für viele Details dieser modernen Kirche in der Form eines Lateinischen Kreuzes wurde grüner Tuffstein verwendet. Im Inneren Freskos und Gemälde aus dem 17. Jhdt.

BASILIKA VON SANTA MARIA DI LORETO
Die Basilika im Zentrum von Forio birgt zahlreiche schöne Gemälde, Kultgegenstände und Skulpturen. Die Sakristei stammt
aus dem 17. Jhdt.
WACHTÜRME
10 Wachtürme kann man im Stadtgebiet noch sehen. Sie dienten einst als Verteidigungs-Anlagen gegen Piraten-Überfälle, zur Sichtung und zum Entzünden von Signalfeuern und als Unterschlupf für die Bevölkerung. Die älteren Türme sind rund, die neueren haben einen quadratischen Grundriß. Der „Torrione“ aus dem 15. Jhdt. ist der mächtigste Turm und das Wahrzeichen der Gemeide. Er war früher mit Kanonen ausgestattet, die bis 1787 für religiöse Zeremonien verwendet wurden. Aus dem 16. Jhdt. stammen Torre Nocera, Sferratore, Casa Patalano und Milone; Torre Quattrocchi aus dem 18. Jhdt.
MUSEUM TORRIONE UND KUNST-GALERIEN
Im Torrione sind Kunstwerke des einheimischen Bildhauers Giovanni Maltese ausgestellt. Private Kunst-Galerie befinden sich in Hafen-Nähe und im Ortsteil Scentone.
LA MORTELLA – Die Myrthe – Punta Caruso
Dieser herrliche Park mit hunderten verschiedenen Pflanzen aus aller Welt gehört Lady Susanna Walton. Der englische Komponist Sir William Walton, 1983 verstorben, lebte hier für 30 Jahre, und ein kleines Museum im Garten erinnert an ihn. La Mortella wurde mit Hilfe des Landschafts-Architekten Russell Page entworfen. Obwohl die Arbeit am Garten in den 1956 begann, wächst er auch heute noch Jahr für Jahr. Für einen Besuch im Garten sollte man sich viel Zeit nehmen, um die herrlichen Gründe auf mehreren Terrassen zu entdecken, die unerwarteten Ausblicke, Teiche, Vogelhäuser und schließlich das kleine Teehaus.
Geöffnet von April bis November viermal in der Woche. Im Sommer Samstags und Sonntags Konzerte im Museum.
WEIN
Für einen Spaziergang durch Weinberge bietet sich Panza an, wo renommierte Weinkellereien liegen. Ein Liebhaber-Tip: Pietratorcia, wo man unter einer schattigen Pergola nicht nur den ausgezeichneten Hauswein, sondern auch typische Produkte der Region, wie Käse, Speck, Oliven und Bruschetta kosten kann.
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