Der Name dieser Stadt wurde dank der renommierten salernitanischen Medizinschule berühmt. Schon während des MitteIalters konnten die Frauen in diesem ausgezeichneten Medizinzentrum nicht nur studieren sondern auch unterrichten. Das historische Zentrum zeugt von der schon im Mittelalter erreichte Blütezeit, wobei die Struktur praktisch unberührt geblieben ist. Im Mittelpunkt des Verteidigungssystems der Stadt stand das unbezwingbare Arechi Schloss, was im Unterschied zu vielen anderen Festungen nicht in Adelspalast verwandet wurde, indem das Schloss seinen feindlichen und würdigen Aspekt aufrechterhalten hat.
Unbedingt zu besichtigen:
Der Dom: Der romanische Dom wurde 1084 aufgebaut. Mit seinen Mosaiken und vielfarbigen Intarsien ist er eins der seltenen Musterbeispielen arabisch-normannischer Architektur: Im Dom leben noch zwanzig Jahrhunderte in der Kunstgeschichte, angefangen von Gräbern der römischen Zeit, bis hin zur arabisch-normannischen Architektur, den spätbyzantinischen Mosaiken, und den Fresken vom sogenannten Salernitanischen Paradies. Besonders interessant ist die barocke Krypta, wo die Überreste des Evangelisten Matthäus gewahrt bleiben.
Kirche des Heiligen Georg: Sie wird als die “schönste barocke Kirche” der Stadt betrachtet und war Bestandteil eines Klosters benediktischer Nonnen, welches im 9. Jahrhundert gegründet wurde. Die Kirche wurde Anfang des 18. Jahrhunderts renoviert.
Kirche des Heiligen Benedikt: Die Kirche gehörte ursprünglich dem gleichnamigen Benediktinerkloster, welches dem Aquädukt angeschlossen war, was nach der Volkssage vom salernitanischen Zauberer Pietro Barliario in nur einer Nacht mit der Hilfe der Teufel gebaut wurde, so dass es “Brücken des Teufels” genannt wurde.
Kirche des Heiligen Kruzifixes: Sie wurde noch vor dem 13. Jahrhundert gebaut und hieß ursprünglich "Santa Maria della Pietà di Portanova". Die Kirche gehörte dem daneben stehenden gleichnamigen Kloster. Im inneren Teil und in der Krypta bleibt die mittelalterliche Struktur erhalten, wo eine wichtige Freske der Kreuzigung aus dem 13. Jahrhundert beibehalten wird.
Kirche Santa Maria de Lama: Der Aufbau der Kirche geht auf das 9. Jahrhundert zurück. Sie befindet sich im Herzen des historischen Stadtzentrums und hat die einzigen Beispiele der Malerei der langobardischen Zeit in Salerno gewahrt.
Historisches Zentrum: Das Zentrum hat mit einer Vielzahl von Gässchen, Kirchen und Adelspalästen einen langobardischen Ursprung. Es wurde allmählich ab den 90. Jahren umstrukturiert, wodurch es ein lebhafter Anziehungspunkt der Stadt wurde, was nicht zuletzt den typischen Geschäfte und Lokalen zu verdanken ist, welche die ganze Zone bis spät in der Nacht animieren.
Mittelalterlicher Aquädukt: Es ist eins der allerersten Anwendungsbeispiele des Spitzbogenbaus im 9. Jahrhundert, wodurch die Klöster von Hlg. Benedikt und Pieantanova mit Wasser versorgt wurden. Im Volksmunde wurde er als “Brücken des Teufels” umgetauft. Es wird erzählt, dass er vom salernitanischen Zauberer Pietro Barliario in nur einer Nacht mit der Hilfe der Teufel gebaut wurde. Gemäß der Volksaberglaube kommt noch dazu, dass derjenige der in den Abendstunden zwischen dem Sonnenuntergang und –Aufgang durch die Bögen gehen würde, die Teufel und bösen Geister begegnen würde.
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