Die alte Stadt wurde von griechischen Ansiedlern aus Phocaea als Stützpunkt im Tyrrhenischen Meer für den intensiven Handelsaustausch mit den italischen Bevölkerungen. Während der Zeit der Magna Grecia (Großes Griechenland) nahm Elea die Eigenschaften einer autonomen Stadt in starker Expansion an und wurde auch Sitz einer nahmhaften Medizinschule, deren Ursprung und Erkenntnisse von vielen als die Grundlage der Salernitanischen Medizinschule betrachtet werden. Während der römischen Zeit hieß sie Velia. Berühmte Persönlichkeiten wie u.a. Cicero und Orazio haben da den idealen Urlaubsort gefunden. Der Untergang Velias kam mit der wachsenden Versandung der Häfen und mit dem Ende des Handelsaustausches, sowie des von ihm begünstigten Reichtums. Mit dem Christentum wurde sie Bischofssitz bis zur endgültigen Verarmung der Ortschaft infolge der Angriffe der Sarazenen. Die archäologischen Ausgrabungen fingen 1921 statt und haben einen großen Teil der Altstadt ans Licht gebracht, wobei der ursprüngliche Stadtplan vollständig rekonstruiert wurde.
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