Das ganze Gebiet liegt zwischen der herrlichen Amalfi Küste (nördlich) und der Region Kalabrien (südlich). Salerno und das Cilento befinden sich in privilegierter geographischen Lage und bilden eine der größten Provinzen Italiens, die vor allem durch 60 % des Territoriums, was mit einer ca. 200 km langen Küste unter dem Schutz der UNESCO steht, zu beneiden ist. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, angefangen vom Meeresspiegel bis hin zu einer Höhe von 1899 m im Monte Cervati.
Aus rein geographischen Gründen werden die Gemeinde des Cilento traditionsgemäß in fünf verschiedenen Zonen aufgeteilt:
Das hohe Cilento: ist vom Fluß Alento durchgequert und wird vom Monte Stella und der Halbinsel Punta Licosa begrenzt. Es entspricht dem ursprünglichen Kern des Cilento, d.h. den Gemeinden von Agropoli, Auletta, Caggiano, Castellabate, Cicerale, Laureana Cilento, Lustra, Montecorice, Ogliastro Cilento, Prignano Cilento, Perdifumo, Rutino, Salvitelle, Serramezzana, Sessa Cilento und Torchiara.
Das zentrale Cilento: entspricht dem Gebiet zwischen dem Monte Gelbison und dem Küstenstreifen von der Halbinsel der Punta Licosa bis zum Kap Palinuro. Das Territorium schließt die Gemeinden von Ascea, Cannalonga, Casalvelino, Castelnuovo Cilento, Ceraso, Gioi Cilento, Moio della Civitella, Novi Velia, Omignano, Orria, Perito, Pollica, Salento, San Mauro Cilento, Stella Cilento und Vallo della Lucania ein. Diese Ortschaften befinden sich in der Nähe des Monte Gelbison.
Das untere Cilento: wird vom hydrologischen Einzugsgebiet der Flüsse Bussento, Lambro und Mingardonella begrenzt. Es
faßt im nördlichen Teil den Monte Bulgheria um und erstreckt sich zur Küste bis hin zum Kap Palinuro und den nördlichsten Teil des Golf von Policastro. Das Gebiet des unteren Cilento schließt die Gemeinden von Alfano, Camerota, Casaletto Spartano, Caselle in Pittari, Celle di Bulgheria, Centola, Cuccaro Vetere, Futani, Ispani, Laurito, Montano Antilia, Morigerati, Pisciotta, Roccagloriosa, Rofrano, San Giovanni a Piro, San Mauro La Bruca, Santa Marina, Sapri, Torraca, Torre Orsaia, Tortorella und Vibonati ein.
Valle del Calore und Alburni: ist das Gebiet, was sich dem Fluß Calore Lucano entlang befindet, der auf dem Monte Cervati entsteht und seitlich der Alburni Berge in die Sele an der nördlichen Grenze des Cilento einfließt. Die Zone fasst die Gemeinden Albanella, Altavilla, Aquara, Bellosguardo, Campora, Capaccio, Castel San Lorenzo, Castelcivita, Controne, Corleto Monforte, Felitto, Giungano, Laurino, Magliano Vetere, Monteforte Cilento, Ottati, Petina, Piaggine, Postiglione, Roccadaspide, Roscigno, Sacco, Sant'Angelo a Fasanella, Serre, Sicignano degli Alburni, Stio, Trentinara und Valle dell'Angelo um.
Vallo di Diano: ist eine durch den Fluß Tanagro durchgequerte breite Hochebene, was vom Monte Cervati im Süden und vom lukanischen Apennin im Norden begrenzt ist. Das Territorium faßt die Gemeinden Atena Lucana, Buonabitacolo, Casalbuono, Monte San Giacomo, Montesano sulla Marcellana, Padula, Pertosa, Polla, Sala Consilina, San Pietro al Tanagro, San Rufo, Sant'Arsenio, Sanza, Sassano und Teggiano um.
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