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Geologisch gesehen ist Capri eine Verlängerung der Sorrentinischen Halbinsel. Die Insel, nicht größer als 10 km2, ist in zwei Zentren eingeteilt: Capri und Anacapri, das den höheren Teil der Insel einnimmt.
Über den Ursprung des Namens Capri gibt es zwei Theorien: die erste führt den Namen auf die Seitenansicht der Insel zurück, die aus der Ferne an eine auf dem Rücken liegende Ziege erinnert; die zweite hingegen vermutet, dass die große Anzahl von Ziegen auf der Insel dieser ihren Namen verliehen hat. |
Phönizier und Griechen kamen hier vorbei, doch als die ersten echten Liebhaber der Insel zählen die Römer. Man erzählt sich, dass Kaiser Augustus vom Schiff aus Capri sah und davon so bezaubert war, dass er einen Tausch vorschlug: die Insel Ischia, bis dahin zum römischen Imperium gehörig, sollte im Tausch gegen das kleinere Capri an Neapel übergehen und so geschah es.
Später errichtete Tiberius auf Capri seine luxuriösen Villen. Eine davon, die berühmte Villa Jovis, wurde seine kaiserliche Residenz.
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Die unzähligen bekannten Grotten an der Küste (allen voran die Blaue Grotte, aber auch die Grotte der Kanone und die Rote Grotte), das unregelmäßige Gelände, charakterisiert durch Terrassen und Steilhänge, reich an Mittelmeer-Vegetation, Marina Grande, der malerische Haupthafen der Insel, die Gärten des Augustus mit Blick auf die Faraglioni-Felsen - zwei riesige Steinmassen, die wie Monumente aus dem Meer ragen all das und noch mehr ist Capri.
Weniger geschäftig, doch ebenso bezaubernd ist Anacapri, von dessen Zentrum eine Seilbahn auf den Monte Solaro, den höchsten Gipfel der Insel mit seiner Aussichts-Plattform führt. In Anacapri errichtete der schwedische Arzt und Schriftsteller Axel Munthe seine Villa San Michele, die heute als Museum besichtigt werden kann. |
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