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LAGE: Zwischen Capo Miseno und der Insel Ischia (mit der gemeinsam Procida das Phlegräische Archipel bildet) liegt die kleinste und vielleicht ursprünglichste der drei bewohnten Inseln im Golf von Neapel: Procida. Diese Insel vulkanischen Ursprungs mit der langgezogenen Form ist weniger als 4 km lang. Das kleinere Vivara, ein Naturschutzgebiet, schließt sich im Westen an.
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GESCHICHTE Über die Geschichte von „Prochyta“ (so der antike Name Procidas) vor dem 16. Jahrhundert liegen wenige Informationen vor. Sicher hatte die Insel Kontakt mit der Griechischen Kultur (erst kürzlich wurden Reste von Keramik aus Mykene gefunden) und mit dem Römischen Imperium.
Im 7. Jahrhundert wurde die Abtei von Monte S. Angelo errichtet. Die Inventarlisten der Abtei aus dem Jahr 1521 erlauben es, einen Einblick in jene Zeit zu gewinnen: so ist heute bekannt, dass die gesamte Bevölkerung in unmittelbarer Nähe der Abtei lebte, also in der höchstgelegenen Zone der Insel, was die beste Verteidigung erlaubte, während der Rest der Insel zum Teil für die Landwirtschaft verwendet wurde.
Während des 16. Jhdt. fiel Procida wiederholt Beutezügen von Sarazenen und Piraten zum Opfer. Ab 1554 wurde der Königs-Palast erbaut und der alte Weiler erneuert. |
ZU BESICHTIGEN: Besonders sehenswert die Corricella-Bucht und der Küstenstrich der Chiaiolella, wo man die herrlichen Farben der unbefleckten Natur genießen kann.
Nicht nur die landschaftliche Schönheit Procidas ist einen Besuch wert, sondern auch seine kulinarischen Spezialitäten: Artischocken, im ganzen Stück gekocht, Eskarol-Pastete, Kaninchen, Ziegenlamm und der nur leicht süße „Casatiello“. Und natürlich Zitronen, das typische Erzeugnis dieser Insel.....
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