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Die Gemeinde mit der niedrigsten Bevölkerungszahl liegt im Süden und stellt den höchsten Punkt der Insel: die Spitze des Monte Epomeo mit 789 m. Das Gebiet ist vorwiegend hügelig; große Teile sind der Landwirtschaft gewidmet. Zur Gemeinde gehören die kleinen Ortschaften Serrara, Fontana, Noia, Calimera, Pantano und Ciglio in den Hügeln, Succhivo und Sant´Angelo am Meer.
DER ORT: Serrara Fontana ist eine Kette winziger Dörfer an einer kurvenreichen Straße duch Hügel und Felsen. In alten Zeiten lebten Eremiten auf dem Berg. Nur ein kurzer Küstenstrich gehört zur Gemeinde, mit den kleinen Stränden von Sant´Angelo und Cava Grado. Vom Hafen Sant´Angelos kann der Maronti Strand mit seinem heißen Sand und den Geysiren leicht mit dem Boot erreicht werden.Ganz in der Nähe die älteste „Kur-Anstalt“ der Insel, Cava Scura, die bereits von den Römern genutzt wurde. SEHENSWERT, WEIL....: Die wilde unverfälschte Schönheit weitab von der Hektik der modernen Welt zieht nicht nur Künstler und Träumer mit ihren unvergleichlichen Ausblicken und Pfaden an. Ungewöhnlich die kleine Ortschaft von Sant´Angelo, die die Eleganz eines alten Stadtkerns mit dem Charme eines Fischerdörfchens vereint. |
ZU BESICHTIGEN EINSIEDELEI VON SAN NICOLA: Nahe am Gipfel des Epomeos sind die Kapelle und Einsiedelei von San Nicola aus dem Felsen geschnitten. Die Kapelle, wo der Eremit begraben ist, stammt aus dem Jahr 1459. Ein Relief von 1504 stellt S. Nicola von Bari dar
DIE HÄUSER IM FELSEN TFelsen-Häuser kann man in vielen Teilen der Insel finden, doch die meisten befinden sich im Gebiet zwischen Serrara und Forio, an den Hängen des Epomeos. Diese in den Felsen gehauenen Grotten oder ausgehöhlte Steinmassen dienten ursprünglich als Versteck vor angreifenden Piraten. Einige von ihnen wurden in Häuser verwandelt und sind heute noch bewohnt oder dienen als Vorratskeller. Felsen-Häuser kann man in anderen Weltteilen kaum sehen; sie zeugen von Einfallsreichtum und Anpassungsfähigkeit der Einheimischen. Einige der interessantesten Beispiele sieht man im Dorf Ciglio, um den Felsen der „Arche Noah“. In der Hochebene von Pietra dell´Acqua (Wasserstein) hingeben finden sich aus dem Stein geschlagene Wasserbecken. MONTE EPOMEO: Der höchste Gipfel der Insel bietet schöne Wanderungen und herrliche Aussichten. Der beste Ausgangspunkt für die Besteigung ist der Dorfplatz von Fontana, längere Wege gehen von Forio über Santa Maria del Monte, von Fango oder Casamicciola los. Man kann aber auch am frühen Morgen bei der Kirche von Fontana ein Maultier mieten! Von der Bergesspitze kann man dann nicht nur die ganze Insel, sondern auch den Golf von Neapel, die Halbinsel von Sorrent und Capri überblicken. Die Schönheit und Stille des Berges hat immer wieder Einsiedler angelockt. Die kleine Kapelle von San Nicola wurde hier im 15. Jhdt. aus dem Felsen geschlagen. Im 18. Jhdt. zog sich ein Kommandant der Aragoner Burg mit 12 Gefährten hierher zu einem Leben im Gebet zurück, aber auch um das Meer zu beobachten und die Bevölkerung bei Gefahr zu warnen. |
Einheimische, die sich während Überfallen durch Piraten in den Hügeln versteckten, haben zahlreiche Höhlen in den Tuffstein geschlagen. In einigen dieser Grotten wurde Schnee für als Trinkwasser-Vorrat aufbewahrt.
SANT’ANGELO Das bezaubernde Fischerdörfchen ist der südlichste Punkt der Insel. Eng an den Hügel geschmiegt, ist der Ort für den Verkehr nicht zugänglich. Der Felsen „La Roja“ mit der romantischen Ruine einer alten Wachturms ist durch eine Landzunge mit dem Dorf verbunden, die Hafen und Strand von Sant´Angelo bildet. Die bunten Häuser, engen Gässchen und die zentrale Piazza am Hafen mit ihren eleganten Lokalen machen Sant´Angelo zum Treffpunkt des Jetsets aus aller Welt. KIRCHE SANTA MARIA DEL CARMINE : Interessant die Gemälde der Madonna und der Hl. Luzia, aber auch der Marmoraltar aus dem 18. Jhdt. Vom Kirchplatz aus hat man einen herrlichen Ausblick.
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